FAQ - Bora Bora Sun

Bora Bora Sun
SCHWEIZ
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

FAQ





  1. 1. Warum verliert man mit der Zeit die Bräunung?       

    Die Hautbräunug findet in der Epidermis (der äußersten Hautschicht) statt. Die Epidermis ersetzt alle 28 bis 30 Tage ihre gesamten Hautzellen.
    Die Zellen im Innern der Oberhautschicht teilen sich, wandern zur Oberfläche, sterben allmählich ab und lösen sich ab. Eine Hautbräune kann nur durch wiederholte Bestrahlung mit UV-Licht beibehalten werden.

  2. 2. Wann ist die Sonne am Intensivsten?       nach oben

    Die UV-B-Strahlung ist zwischen 10 Uhr und 14 Uhr am stärksten. Daher sollte in dieser Zeitspanne ein Sonnenbad im Freien an der Natursonne vermieden werden. UV-A hält den ganzen Tag über an und kann die UV-B-Strahlung um das Zehn- bis Tausendfache übersteigen. Auf der nördlichen Halbkugel ist die UV-B-Strahlung in den Sommermonaten am stärksten, während UV-A im Jahresverlauf fast gleichmäßig intensiv bleibt.

    Wenn Sie jedoch im Solarium bräunen, sind Sie diesen Schwankungen nicht ausgesetzt. Sie bekommen jederzeit gleich bleibende Sonnenstrahlen.
    Achten Sie darauf dass Sie moderne Solarien besuchen die Regelmässig gewartet werden so wie in den Bora Bora Sun Sonnenstudios.

  3. 3. Wie wirkt sich das Ozonloch auf uns aus?       nach oben

    Der vermehrte Ausstoß von Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) in die Atmosphäre hat den Abbau der Ozonschicht beeinflusst. Um die Erde liegt ein sehr dünner Ozongürtel, der einen bestimmten Anteil des UV-Lichts herausfiltert, insbesondere die kürzeren Wellenlängen die für uns schädlich sind. Dass Abbau der Ozonschicht weitreichende Auswirkungen auf die Erde hat, steht außer Zweifel. Einigen Forschern zufolge können sich Pflanzen, Tiere und Menschen nur teilweise diesen Umweltveränderungen anpassen. Sollte sich die Entwicklung jedoch weiterhin so ungebremst wie bisher fortsetzen, so können alle Lebensformen mit negativen Auswirkungen betroffen werden. Ohne die Filterwirkung der Ozonschicht werden wir in steigendem Maße dem schädlichen, kurzwelligeren UV-Licht ausgesetzt. Obwohl die Pigmentierung (der körpereigene Verteidigungsmechanismus gegen übermäßige UV-Lichtbestrahlung) mit Hilfe von Solarien allmählich aufgebaut werden kann, sollte man sich doch der Risiken der immer dünner werdenden ozonshicht bewusst sein und vor allem an der Natursonne entsprechende Vorsichtsmaßnahmen nicht außer Acht lassen.
  4. 4. Ist die Bräunung, die mit dem Solarium erzielt wird, gleichwertig mit der natürlichen Sonnenbräunung?       nach oben

    UV-A und UV-B-Strahlung, eine hochwirksame Kombination aus ultraviolettem Licht, die die Bräunung bewirkt, wird sowohl von der Sonne als auch von Solarien abgegeben. Die beiden Strahlungsarten unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Zeitdauer, in der die Bräunung stattfindet, sowie durch äußere Faktoren, die bei der natürlichen Sonnenbestrahlung vorliegen. Dazu zählen die Tages- und Jahreszeit, die Höhe über dem Meeresspiegel, Bewölkung, Luftschadstoffe, Nähe zum Äquator, reflektierende Oberflächen, usw. In einem Wort: Die Bräunung im Solarium findet in einem kontrollierten Umfeld statt, während die Freiluftbräunung in einem unkontrollierten Umfeld stattfindet.
  5. 5. Was verursacht weisse Flecken?       nach oben

    Weiße Hautflecken, die oft auf den Schulterblättern und oberhalb des Gesäßes auftreten, können durch den Körperdruck beim Liegen auf der Sonnenbank verursacht werden. Der Druck hemmt an diesen Stellen die Durchblutung. Da das Blut den für die Bräunung unerlässlichen Sauerstoff befördert, bleiben diese Körperteile von der Bräunung ausgeschlossen. Die regelmäßige Verlagerung des Körpers während Sie unter dem Solarium liegen verhindert diesen Effekt.
  6. 6. Kann man sich im Solarium für den Urlaub vorbräunen? Benötigt man dann noch Sonnencreme oder reicht die Bräune allein aus?       nach oben

    Dazu eine Meldung aus dem Euro-Sun Pressedienst:

    Hautschonende Vorbereitung auf die intensive Natursonne. Ärzte empfehlen vermehrt, ungeschützte Haut nicht schlagartig der Sonne auszusetzen, um sich keinen schmerzhaften Sonnenbrand einzuhandeln. Zudem können über "verbrannte Zellen" auch keine gesundheitlich wirksamen Effekte mehr erzielt werden. Weder werden die notwendigen körpereigenen Lichtschutzmechanismen aktiviert, noch die Voraussetzungen für das lebensnotwendige Vitamin-D-3- Hormon gebildet. Da aber jeder eingefangene Sonnenstrahl, wenn er bestimmungsgemäss über die Zellen des Hautorgans auf die Zellen des Gesamtorganismus wirkt und somit unser Leben biopositiv beeinflussen kann, sollte dieses natürliche Heilmittel jedoch auch sinnvoll genutzt werden.

    Die Haut braucht eine gewisse Zeit, um die bereits erwähnten körpereigenen Lichtschutzmechanismen aufzubauen, Darunter versteht man die Verstärkung der obersten Hautschicht (Lichtschwiele) und die Bräune (Pigmentierung). Es entsteht ein wasserfester Hautschutz. Übersteigt die Dosis der auf die Haut auftreffenden ultravioletten Sonnenstrahlen den Grenzwert der körpereigenen Schutzmechanismen, dann kommt es zum Sonnenbrand. Die Dosis errechnet sich, indem die Intensität der Strahlung und die Besonnungsdauer multipliziert werden. Da die Natursonne durch ihre tages- und jahreszeitlichen Intensitätsschwankungen für ein gezieltes Hauttraining vor intensiven Sonnenexpositionen nicht optimal geeignet ist, bieten sich Solarien-Besonnungen an, die – wie die Sonne – ebenfalls UVA- und UVB-Strahlen emittieren, deren Intensitäten jedoch gleichbleibend und daher, je nach Hauttyp, individuell dosierbar sind.

    Herr Professor Dr. med. Friedrich Schröpl, führender Photodermatologe (Haut-Facharzt für Lichttherapie) in Europa und ärztlicher Direktor des Klinikzentrums für Dermatologie und Allergologie in Bad Sulza, gibt zum Thema Vorbräunung folgenden Rat: "Es ist unvernünftig, sich mit ungeschützter Haut direkt in die pralle Sonne zu begeben. Die Haut benötigt eine gewisse Zeit, um ihren körpereigenen Lichtschutz aufzubauen. Da man sich vor dem Sonnenlicht schützen möchte, wird man zweckmässigerweise zur Lichtabhärtung auch Besonnungsgeräte anwenden, die sonnenähnliches Licht erzeugen. Geeignet sind hierfür, entgegen teilweise auch anderslautenden Meldungen, Solarien, die neben UVA-Strahlen auch einen geeigneten Anteil an UVB abgeben. Entsprechende wissenschaftliche Studien liegen vor. Allerdings sollte die Vorbräunung über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen zwei mal wöchentlich erfolgen. Die Bräunung alleine schützt nicht, sondern nur in Kombination mit einer gut ausgeprägten, sogenannten Lichtschwiele, die sich in der obersten Hautschicht bildet, zwar unsichtbar, aber zwingend erforderlich ist und einen gewissen Zeitraum für ihren Aufbau benötigt."

    Trotz gut trainierter natürlicher Lichtschutzmechanismen ist es dennoch empfehlenswert, sich in Süd- oder Höhensonne mit geeigneten Sonnenschutzmitteln einzucremen. Zudem sollte man wissen, dass auch im Schatten intensiver Natursonne der gesamte auf die Erde auftreffende Ultraviolett-Bereich (UVA und UVB) noch ausreichend ist, um die wohltuenden Wirkungen der Sonne in vollem Umfange zu geniessen.

  7. 7. Muss bei der Bestrahlung im Solarium ein Augenschutz getragen werden? Reicht denn das Schliessen der Augen nicht aus?       nach oben

    Ein Schliessen reicht nicht. Die Empfehlung der SSK und des BGA schreiben jedem Studiobetreiber vor, geeigneten Augenschutz für seine Kundschaft zur Verfügung zu stellen und das Tragen eindringlich zu empfehlen.
    Besonders Menschen mit empfindlichen Augen, Augen, die bereits operiert werden mussten oder Menschen in zu Erkrankungen der Augen neigen sollten/müssen unbedingt Augenschutz tragen.

    Um das Infektionsrisiko auf ein absolutes Mindestmaß zu beschränken, muss der Augenschutz zudem nach jedem Gebrauch unbedingt desinfiziert werden. Der Augenschutz sollte jederzeit nach den Angaben des Augenschutzherstellers getragen werden.

    Der Augenschutz ist nicht durch Schließung der Augen in ausreichendem Ausmaß zu erhalten! In Ruhephasen während der Besonnung neigt der Mensch dazu die Augen zu öffnen. Dann greift die Strahlung die Augen an.
    Eine Sonnenbrille reicht nicht aus! Die offizielle Empfehlung schlägt Augenschutz vor, der aus UV-Strahlen-undurchlässigem Material ist oder Schutzbrillen nach DIN EN 170 Schutzstufe 3-3 oder 3-4. Die Brillen sind demenstsprchend gekennzeichet. Geeignete Solariumbrillen finden Sie ebenfalls in unserem Onlineshop.

  8. 8. Darf man beim Solariumbesuch Kontaktlinsen tragen?       nach oben

    Es gibt keine Gründe, weshalb Kontaktlinsen beim Solariumbesuch nicht getragen werden sollen. Bei geschlossenen Augen und ordnungsgemässem Augenschutz kann das UV-Licht weder das Auge noch die Linse durchdringen. Die Wärme, die durch das Solarien entstehet, kann jedoch zu einer leichten Augentrockenheit führen, so dass sich Kontaktlinsen etwas unbequem anfühlen. Auch hier gilt: So, wie man nach der Bräunung die Haut mit speziellen Cremes befeuchten sollte, sollten Kontaktlinsenträger die von ihrem Augenarzt empfohlenen Augentropfen verwenden.
  9. 9. Stimmt es, dass man nach einem Solariumbesuch mehrere Stunden nicht duschen sollte um die Bräune so länger zu erhalten? Wenn ja, wieviele Stunden?  nach oben

    Die Beantwortung dieser Frage erfordert einen Ausflug in den Ablauf der Bräunung. Beim Bräunen auf modernen Solarien passieren zwei Dinge:

    1. sofortige Bräunung/Pigmentierung UVA-Strahlung dunkelt die Melaninvorstufe in der Haut. Ein oberflächlicher Prozess, für den Sauerstoff benötigt wird, der über das Blut zur Verfügung gestellt wird. Je nach Menge der vorhandenen Vorstufen erfolgt dieser Prozeß sofort oder direkt nach der Besonnung. Der Nachteil, dieser Vorgang ist umkehrbar und die Haut wird 2-3 Stunden später wieder heller.

    2. Verzögerte oder indirekte Bräunung/Pigmentierung UVB-Strahlung fördert die Pigmentbildung. Dieses Pigment entsteht nach 1 bis 3 Besonnungen, es ist farbschwach und wandert in die oberste Hautschicht (Hornschicht).Hier dunkelt es nach erneuter Bestrahlung mit UVA. Nach 8-12 Besonnungen oder 6 Wochen ergibt sich so eine intensive Bräune.
    Nach 4-6 Wochen wird diese Hornschicht üblicherweise wieder abgestossen, die Bräunung verblasst.
    Beim Duschen der Haut werden nun Verunreinigungen und lose Zellen aus der Hornschicht abgespült. Unterstellt man nun, hierin sei gebräuntes Pigment kann durchaus ein geringer Bräuneverlust entstehen, der jedoch auch durch Reibung mit Stoff entsteht. Allerdings verblasst die sofortige Pigmentierung insgesamt wieder schnell. Auf keinen Fall wird beim Duschen jedoch die indirekte Bräunung beeinflußt.

    Berücksichtigt man nun diese Faktoren insgesamt, kann man dem Solarienbesucher durchaus Duschen nach der Besonnung empfehlen.

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü